Flocken in weiß und bunt

Eine Woche ist vergangen. Gefühlt 3 Wochen oder auch ein Monat.

Ja, ich hab mich wirklich schnell eingelebt in der Wohnung. Wobei mir das generell nicht schwer fällt, aber da spielt das Wohnungsumfeld definitv eine Rolle. Meine beiden Mitbewohner sind allerliebst. Gestern beispielsweise gestaltete sich der Abend in kreativen Ergüssen und allerlei Handwerk wurde fertig gestellt. Heute habe ich die von mir gestern angefangene Mütze zu Ende gehäkelt und den Bommel befestigt. Ich bin hell auf begeistert und total entzückt und freu mich wie Bolle (oder auch in diesem Fall, wie Bommel). Das wird defintiv nicht die letzte Mütze sein, vor allem bei den vielen Inspirationen, die mir hier geliefert werden (Häkelfreudige Mitbewohnerin).

Auf der Arbeit wurde ich auch herzlichst empfangen. Die Atmosphäre ist angenehm und locker. Das erfreut zunächst, da ja jetzt doch recht viel unbekannter Lesestoff auf mich zukommt.

Nichtsdestotrotz bin ich am Wochenende angeknackst und daher zu nicht viel gekommen. Das kratzt, leider irgendwie doch schon gewaltig.

Weiße Flocken pflasterten meinen Weg zur Arbeit. So schön.

Bunte Flocken flogen heute durch das Stuzen der Bommel umher. Werk vollbracht.

Die arg kalten Temperaturen anfang der Woche machten mir doch schon zu schaffen. Aber mit jedem Tag stieg das Thermometer.

Nette Bekanntschaften, intensive Gespräche, Plaudereien, Müdigkeit, leckeres Essen (wie immer), kratives Gesalten schmücken diese Woche.

Anstrengende und wunderschöne Momente.

So kann es weitergehen, denn Erfolge bedingen harte und auch sanfte Stunden…

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.. angekommen – endlich

Ich bin gestern – endlich – in Kassel angekommen.

Die Reise war unproblematisch, alle Verbindungen erwischt, aber auch natürlich nur im Lauftempo, da die Züge bei der Einfahrt in den Zielbahnhof Verspätung hatten. Letztendlich pünktlich angekommen, das zählt.

Mutter Natur begrüßte mich herzlich und intensiv: Es schneite dicke Flocken, als ich aus der Tram stieg. Herrlich.

Ich habe mein Zimmer in der Wohngemeinschaft bezogen und bin dann erst mal losgezogen um Großeinkäufe nach hause zu tragen. Die Lage der Wohnung ist relativ zentral, so dass ich eigentlich alles fußläufig erreichen kann. Bei den Streifzügen in der Stadt muss man sich vor dem Ungetüm der Tram in Obacht nehmen, da das Monstrum die Fußgängerzone zerteilt.

Jetzt sitze ich auf dem Bett, eingemummelt und fröhne der Arbeit, die liegen geblieben ist, weil ich krank war und leider immer noch ein wenig! bin. Es geht jedoch wieder den Berg hinauf. Daher auch angekommen – endlich, denn  meine Arbeit fängt ca. eine Woche verspätet an. Dieser Umstand versorgt mich mit der Sorge und Passivität: Ich bin nicht verantwortlich fürs krank sein, aber bin verantwortlich gesund zu werden sowie Überstunden einzuplanen.

Die Teekanne leert sich, die Arbeit nicht. Daher setze ich den Punkt hier.

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Roter Faden – Taschenbegleiter

Ja, er begleitet einen wirklich in der Tasche.
Der Taschenbegleiter von RoterFaden.

So kommt er, hübsch eingepackt, per Post beim Kunden an:

Taschenbegleiter. Tanzboden bluescreen, Filz grün

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MulleWeck

Wir haben leckere Weckmänner und -frauen gebacken.
Natürlich gab es auch eine Katzenvariante.
MulleMau hat ihren Freund gleich ins Herz geschlossen. Er währte nicht lange. Hat sehr gut geschmeckt :)

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Aus Baktus wurde ein Häkel-Schal

Leider habe ich den angefangenen Baktus nicht fertiggestellt. Erst spät fiel mir der Strickfehler (wirklich) auf. Die unschöne Kerbe bemerkte ich, aber nicht warum sie dort entstanden ist.

Ich habe im nächstgelegenen Wollladen – was für ein Glück, dass er nur 3 min. Fußweg entfernt ist, Wolle gekauft und einen „Schlauch-Schal“ im Häkelmuster fertiggestellt. Gerade noch pünktlich, um es den Geburtstags-Kind zu überreichen.

Häkel-Schal

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Geständnisse #1

Ich singe nicht unter Dusche. Wedernoch trällernde Künste sonstiger Art.

Nichtsdestotrotz mag mochte ich es sehr im Bad und unter der Dusche Musik o.ä. (Radio) zu hören.

Mochte, da kein elektronisches Gerät verfügbar ist es im Bad unterzustellen.

Seltsamerweise, jammerte ich zu Anfangs, da ich wusste, dass das nullachtfünfzehnbilligRadiogerät von der Freundin beim Auszug mitgenommen wird und ich keinen direkten adequaten Ersatz hatte.

Seltsamerweise, freute ich mich jauchzend, dass sie dass olle Radiogerät da ließ.

Jedoch, wurde es dann kaum bzw. gar nicht mehr benutzt.

Zum einen war es leicht defekt und zum anderen gewöhnte ich mich an die Stille, Geräusche und der freien Bahn der Gedanken, die nicht dem Stereo-Rhythmus folgten, sondern ihrem eigenen.

 

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Vorfreude #1

Bald bist du meins:

C.anon E.OS fünfhundertfünzig deeeeee

:)

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Baktus vs. Lacy Baktus

Hübsche grün-gelb-braun farbige Wolle.
Die Hälfte der Hälfte des Baktus ist fertig gestrickt. Also ein Viertel.

Darf der Baktus das Licht der Welt erblicken, oder übertrumpft ihn ein Lacy Baktus?

… to be continued.

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Pawhhff!!!

Umwoben von einem sanften Modus des Strickens..  fröhnt man der Kreation aus Wolle, die sich schleppend hervorkriecht.

Und dann das:

Ich (sehr erschrocken): „Schatz, Schatz.. hast du auf der Arbeit Bescheid gesagt, dass du am Montag nicht da bist.. du weißt schon.. wegen dem Termin.“
Er (verwundert): „Äh, das kann ich doch noch den Rest der Woche tun.“

Verdutztes gucken meinerseits. Stirnrunzeln. Überlegen. Lichtblick:

Ich: „Ach, ich dachte heute wäre Freitag.“ (Tatsächlich: es war Dienstag)

Felsenfest war Freitag. Zumindest in meiner Welt, in der Welt in der ich entspannt vor mich hinstrickte und Gedanken wellenartig ihre Bahnen zogen.

Selbstverständlich schmeißt man Wochentage oder auch Daten umher und verrrückt sie.

Aber so aufschreckend und real mein Empfinden war, so war es anders zu dem üblichen Waswarnommaheute?! Irgendwie leicht berauschend :)

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Dunkle Sommersprossen

Leises Schlummern dringt aus dem Nest. Sanfter Atem. Wind der gähnend in die Augen bläst. Leises Schlummern, das dem ticken der Standuhr folgt. Blubberndes Schmatzen. Jenes Gefühl der Behaglichkeit. Ein Lächeln gleicht dem Auftauchen einer Haselmaus, die so sofort im Gebüsch verschwindet. Ein Strampeln, wie dem Wiegen der Butterblume im heftigen Wind . Glanz auf der Stirn, Lichter tanzen auf der Nase, kringelnde Reflexe auf dem Kinn. Dichte Wolken verhängen die Sicht.
Wohlige Wärme dringt aus dem Nest. Blaue Augen blicken hinab. Jeder Schmatzer bringt ein zaghaftes Lächeln hervor. Die Augen verengen sich, sanfte Falten umspielen die wässrigen Augen. Ab und An, nach kurzweiligen Ticken der Uhr umspielt eine Träne die Wange. Befeuchtet blasse Sommersprossen. Dumpfes Säuseln hallt am getränkten Stoff wieder. Krampfen und Kneifen, verzeihen und verschmerzen. Das Glucksen nimmt ab. Der Takt wird langsamer. Die Standuhr gibt den Rhythmus, dem keiner mehr folgt, an. Der Stoff kräuselt sich. Schneckenbewegungen sind erwacht. Finger suchen halt. Sie fühlen über den Stoff. Feuchtigkeit bremst die Bewegung. Augen verziehen sich zu Schlitzen. Lippen werden schmal und erscheinen blass. Die Sicht  gleicht dunklen Wolken. Einem See, übersäht mit Algen. Kein BLick auf den Grund. Ein weiteres Kneifen und die Algen treiben allmählich auseinander, die dunkle Wolke erhellt sich. Finger schreiten voran, kriechen über das Nest. Werden langsamer, erfühlen die Wärme. Sie schleicht sanft und wispernd über die Fingerkuppen und -knöcheln bis zum Handgelenk. Sommersprossen hüpfen durcheinander.  Strähnen wirbeln umher. Gänsehaut breitet sich aus. Über Hand und Arm ins Gesicht. Peitschend kriecht Wärme in den Körper. Pflanzt sich fort. In das Zentrum. Ein Summen erfüllt das Nest, hallt wieder. Dem Summen folgt ein Raunen. Das Glucksen ertönt. Wird lauter und folgt erneut dem Takt der Uhr.
Augen werden zu Schlitzen, rote Lippen biegen sich in die Höhe. Dunkle Sommersprossen erscheinen, schimmern und rekeln sich im Sonnenlicht. Tränen des Glücks kullern über Pausbacken und verschwinden im strahlenden Mund. Schmatzen und Glucksen durchströmt das Nest. Glühende Wärme eines gewobenen Tuchs umhüllt Körper und Seele. Schmatzend, strampelnd und strahlend wiegt das Geschöpf in den zärtlichen Armen der Mutter. Leises Seufzen schwirrt durch das Nest. Flüsternd ertönt trocken, mit vollkommener Sanftmut: „Du bist wie eine Sommersprosse: Plötzlich da, wunderschön anzusehen und immer ein Teil von mir.“.

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